Die Neuen auf dem Woldenhof

Die Freiwilligen Generation 20/21. Das Jahr 2020 enthielt schon
viel Neues. Auch so, die neuen Freiwilligen, die von nun an auf
dem Woldenhof ihr freiwilliges Jahr verbringen. Dies brachte
jedoch ebenso Unbekanntes mit sich.
Ein Kennenlernen der Neuen untereinander gab es nicht, der Hof
und die WG wurden auch höchstens vier Tage lang angeguckt und
Sicherheitsregeln mussten eingehalten werden. Alles war etwas
ungewohnt und unvorhersehbar.
Dennoch haben sich vier junge Menschen entschieden ein Jahr
hier zu leben, zu arbeiten und neue Bekanntschaften und
Freundschaften zu schließen.

 

David Mayer, unser Hahn im Korb, kommt aus Breuningsweiler
in der Nähe von Stuttgart und ist 18 Jahre alt. Sein
landwirtschaftliches Interesse und der Wunsch nach einem Jahr
draußen, ohne schulische Strukturen führten den Abiturienten hier
her. Die körperliche Arbeit reizte ihn, weswegen er sich hier auf
ein FÖJ in der Landwirtschaft bewarb. Auch die lange Anfahrt
störten nicht, sondern weckten nur noch mehr sein Interesse.
Danach strebt David ein Studium in der Forstwirtschaft an.

 

Unsere andere Föjlerin ist Carlotta Dahm. Sie ist ebenfalls 18
Jahre alt und nutzt dieses Jahr auf dem Woldenhof als
Berufsorientierungsjahr für ihre noch folgende Karriere. Auch
Carlotta hatte den tristen Schulalltag satt und interessierte sich
sehr für die Tiere und die Arbeit im Freien. Den einzigen Kontakt
mit der Schule hat sie nur noch durch Klassenfahrten oder
Tagesausflüge von Klassen, denn sie ist unter anderem für den
Schulbauernhof zuständig. Dort passt sie auch gut hin, da sie schon vorher einen Trainerschein besaß. Jedoch wollte die
Abiturientin weiter ans Meer und zog dafür ganz aus Bremen hier
her. Nun ist sie, genauso wie David, seit September bei uns.

 

Einen Monat vorher zogen unsere beiden
Bundesfreiwilligendienstlerinnen zum Hof.

 

Eine davon ist Paula Möller, auch sie ist 18 Jahre jung und
kommt aus Obernkirchen, der Nähe von Hannover. Nach dem
Fachabitur wollte sie mehr Eigenständigkeit erlangen und
naturnahe, körperliche Arbeit ausüben. Dennoch sollte es keine
Tätigkeit fernab von Menschen sein. Auf Grund dessen bewarb
sich Paula am Woldenhof und ist nun auch für den
Schulbauernhof verantwortlich, wo sie mit ihrer Juleica gut
aufgehoben ist. Nach diesem Jahr ist eine Ausbildung in einer
Tischlerei in Aussicht.

 

Malin Schimkus, unsere andere Bundesfreiwilligendienstlerin, ist
20 Jahre alt und kommt aus Jever. Sie wollte an der frischen Luft
arbeiten und mehr Kontakt zu Tieren haben, dennoch nicht zu
weit von zuhause weg leben. Der Abiturientin kam in den Kopf
etwas Neues auszuprobieren und so bewarb sie sich am
Woldenhof. Nun ist sie in der Landwirtschaft tätig und kann dort
neue Strukturen kennenlernen und sich mehr Wissen aneignen,
aber in einer komplett anderen Umgebung. Danach hat Malin vor
eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing
zu machen.

 

Das sind unsere Freiwilligen, vielleicht lernt ihr sie ja auch mal
kennen, wenn ihr uns auf dem Woldenhof besuchen kommt!